Prop e.V. beim Festspiel

Begegnungsstätte für Suchtkranke bekommt Freikarten

MOOSBURGER ZEITUNG, Freitag, 9. Juli 2010

Auf der Bühne des Festspiels übergaben (v. l.) Rudi Heinz, Johann Stettmeier, Hans Bauer (Freisinger Bank, Marktbereichsleiter), Petra Wenzl (Geschäftsstellenleiterin Hallertauer Bank Moosburg) und Josef Birnkammer die Freikarten an Petra Klesy (3. v. r.) von Prop e.V.

Moosburg.
Über zehn Freikarten für das Festspiel darf sich die Kontakt- und Begegnungsstätte für suchtkranke Menschen von Prop e.V. in Freising freuen. Zahlreiche soziale Einrichtungen seien auf die Organisatoren des Festspiels zugekommen und hätten nach Freikarten gefragt, sagte Johann Stettmeier, Vorsitzender des Fördervereins Festspiel Moosburg, bei der Übergabe am Donnerstag. Da dies für den Verein ein gewisses Risiko berge, sei man auf die Idee gekommen, Paten zu suchen.
Eine solche Patenschaft hat nun die Hallertauer Volksbank übernommen – einer der größten Sponsoren des Festspiels. Zehn Karten der Kategorie 1 im Wert von 280 Euro spendierte das Unternehmen an Prop e.V. Petra Klesy von der Begegnungsstätte in Freising bedankte sich recht herzlich und erläuterte kurz das Konzept ihrer Organisation. Die Begegnungsstätte sei ein Einstieg in die Suchthilfe. Suchtkranke Menschen können während der Öffnungszeiten in die Heiliggeistgasse 2 kommen und dort Kontakte knüpfen. „Es wird miteinander gekocht und gegessen, wir machen zusammen Sport oder unternehmen Ausflüge“, sagte Klesy. Ein besonderes Element von Prop ist die Suchttherapie mit Hunden. Finanziert wird die soziale Einrichtung durch den Bezirk Oberbayern.
In den kommenden Wochen können die Besucher von Prop einen weiteren gemeinsamen Ausflug machen. Nach Moosburg, um sich das Freilichttheaterstück „Die verbotene Stadt“ anzuschauen. -sr-

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