In der Substitutionsambulanz finden Suchtkranke, die ihre Drogenabhängigkeit schrittweise abbauen und überwinden wollen, umfassende und bedarfsgerechte Unterstützung.
Um dauerhafte Abstinenz und ein Leben fernab der Drogenszene zu ermöglichen, setzt Prop auf ein umfangreiches ärztliches und sozialpädagogisches Begleitprogramm: mit täglicher Vergabe des Substituts durch einen Facharzt, mit einer intensiven Einzelbegleitung, Gruppenangeboten, freizeitpädagogischen Maßnahmen und dem Betreuten Einzelwohnen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Betreuung von Eltern mit Kindern.
1994 wurde die Prop Substitutionsambulanz als Bayerns erste Substitutionseinrichtung mit integrierter psychosozialer Betreuung gegründet. Diese soll den Betroffenen ermöglichen, sich von der Drogenszene zu distanzieren und aus dem Kreislauf von Beschaffung und Konsum auszusteigen.
Die Substitutionsziele im Überblick
Aufgabe polytoxikomaner Konsummuster
Sicherung des Überlebens und der materiellen Grundversorgung
Gesundheitliche Stabilisierung
Vermeidung von Komplikationen im Rahmen einer Schwangerschaft
Verbesserung der Lebenssituation von drogen- abhängigen Eltern
Verbesserung der Entwicklungschancen von Kindern in Suchtfamilien
Soziale und berufliche Integration
Drogenfreiheit durch stationären oder ambulanten Entzug