Ziel

Mit dem Projekt FreD geben wir Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv mit ihrer Lebenssituation und ihrem Konsummuster auseinanderzusetzen.

Jeder Jugendliche kennt Gespräche innerhalb seiner Peergroup über die Wirkung von Drogen und über die Gründe des Konsums. Durch das Projekt wird diese Reflexionsebene erweitert:
Den Jugendlichen wird bewusst, inwiefern der Drogenkonsum mit ihrer Lebenssituation und damit einhergehenden psychosozialen Belastungen (innerpsychische Konflikte, familiäre Konflikte, schulische Konflikte, usw.) zusammenhängt. Zudem wird der Peergroup-Diskurs über Drogen mit aktueller und fachlicher Information ergänzt. Dadurch entwickelt jeder Teilnehmer ein vertieftes Wissen und Verständnis über seine Konsummotivation, die Wirkung der Substanzen und die (straf-)rechtlichen Folgen.

Die Jugendlichen erfahren außerdem, dass Schutzmechanismen wie z. B. Selbstvertrauen, soziale Anerkennung oder Erlebnisalternativen ihnen ermöglichen, in ihrer Alltagsbewältigung ohne Drogen auszukommen.