Hilfe zur Selbsthilfe

Der Einfluss von Erwachsenen auf Kinder nimmt im Jugendalter rapide ab. In der Art, mit Konflikten umzugehen, die Freizeit zu gestalten, aber auch in der Tendenz, Risiken einzugehen oder Suchtmittel zu benutzen, orientieren sich Jugendliche sehr an Gleichaltrigen (engl: Peers). Freunde sind jetzt wichtiger als Eltern. 


Im Projekt "Power-Peers" nutzen wir diese Neu-Orientierung ganz bewusst. Eine kleinere Gruppe von Schülern ab der 8. Jahrgangsstufe lernt in einer intensiven Woche alles Wesentliche zum Thema Sucht. Die Jugendlichen reflektieren, ob und wo sie selber gefährdet sind (Computer, Fernsehen, Essen und Nicht-Essen, Rauchen), um dann – als "Power-Peers" – das Thema Suchtprävention im Schulalltag lebendig zu halten.