Ein „Ja“ zu Drogenkonsumräumen in Bayern

Bayernweit starben im vergagengen Jahr 321 Menschen wegen des Konsums illegaler Substanzen.

Aufgrund der repressiven bayerischen Drogenpolitik, insbesondere mangelnder Konsumräume, findet der Konsum von Suchtstoffen isoliert und versteckt statt. Lebensbedrohliche Notfälle werden dadurch oftmals zu spät entdeckt und können nicht zeitnah medizinisch versorgt werden. Drogenkonsumierende Menschen befinden sich oft in direktem oder indirektem Kontakt mit dem Tod. Drogenkonsumräumen in Bayern könnten Leben retten. Durch die direkte medizinische Betreuung und Beaufsichtigung beim Konsum illegaler harter Drogen könnten tödliche Überdosierungen vermindert werden. Drogenkonsumenten, die bisher schwer für das Suchthilfesystem erreichbar waren, könnten so zu weiterführenden Angeboten wie Beratung und Therapie gebracht werden.

Pressemeldung: "Die Gefahr einer tödlichen Dosis steigt"
Freisinger Tagblatt I 21./22. Juli 2018 I Nr. 166