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Foto-Ausstellung: „Respect vs Stigma – Superheld*innen“ in der Suchtberatungsstelle Erding

Prop e.V. Erding feiert 30-jähriges Bestehen mit außergewöhnlicher Foto-Ausstellung

Schwarz-Weiß-Foto einer älteren Person mit Fliegerbrille und Mütze, die ihre Faust in die Kamera reckt

Seit drei Jahrzehnten ist die Suchtberatungsstelle von Prop e.V. in Erding eine sichere Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Anlässlich dieses 30-jährigen Jubiläums holt die Beratungsstelle ein besonderes Projekt nach Erding: Die Foto-Ausstellung „Respect vs Stigma – Superheld*innen“.

„Respect vs Stigma – Superheld*innen“ reduziert Menschen mit Suchterfahrung nicht auf ihre Erkrankung oder ihre Vergangenheit, sondern zeigt sie als Persönlichkeiten mit Stärke, Mut, Geschichte und Entwicklung. Die Foto-Ausstellung eröffnet einen anderen Blick auf Menschen, die mit Vorurteilen, Unsicherheiten oder vorschnellen Zuschreibungen konfrontiert sind.

Gerade darin liegt aus Sicht von Thomas Pölsterl, Einrichtungsleiter der Suchtberatungsstelle, die Kraft des Projekts. „Diese Ausstellung ist so wichtig, weil sie Vorurteile in den Köpfen aufbricht und zeigt, dass hinter jeder Suchtbiografie Menschen mit Würde, Mut und Zukunft stehen.“

Besuchszeiten:

  • Wann & Wo: 7. Juli bis 1. August 2026 in den Räumen der Prop-Suchtberatungsstelle, Landshuter Straße 9, 85435 Erding
  • Immer dienstags: (7.7. geschlossene Gesellschaft), ab 14.7.: 09:00 bis 12:00 Uhr (ohne Anmeldung) und freitags: 12:00 bis 17:00 Uhr (ohne Anmeldung)
  • Sondertermine für Schulklassen/Gruppen: 14.7. / 21.7. / 28.07. von 09:00 bis 12:00 Uhr (nach Vereinbarung): info@respect-vs-stigma.org
  • Samstags: (nach Vereinbarung): info@respect-vs-stigma.org

„Respect vs Stigma“ ist mehr als ein Name – es ist ein Statement gegen Ausgrenzung. Die Verbindung von visueller Kraft und echten Geschichten schafft einen Zugang, der berührt, Vorurteile abbaut und den Dialog in der Gesellschaft fördert. Respect vs Stigma regt zum Nachdenken an, fördert Gespräche und hilft dabei, stereotype Bilder aufzubrechen. Statt Defizite sichtbar zu machen, treten Würde, Entwicklung und Menschlichkeit in den Mittelpunkt.