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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Über uns und unsere Arbeit

Wir sind Prop. Wir sind ein eingetragener Verein und arbeiten in der Sucht- und Jugendhilfe. Unser Ziel ist es, Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige zu unterstützen. Wir bieten professionelle Überlebenshilfe, Beratungs-, Begleitungs- und Therapiemöglichkeiten an. Das machen wir seit über 50 Jahren in über 20 Einrichtungen in Bayern – mit rund 300 Mitarbeitenden.

Unser Angebot richtet sich an alle Menschen, die von Suchtproblemen und Abhängigkeitserkrankungen betroffen sind – sei es bei Problemen mit Alkohol, legalen oder illegalen Drogen, Medikamenten oder bei Verhaltenssüchten (z. B. Glücksspiel oder Mediensucht).

Wir sind auch für Angehörige, Freunde und Partner da, die sich Sorgen machen und Unterstützung suchen.

Ruf uns an (Prop Info-Telefon: 0800/0007767), schreib uns eine E-Mail (fragnach@prop-ev.de), oder kontaktiere die jeweilige Einrichtung in deiner Nähe, um ein erstes, unverbindliches Gespräch zu führen. Bei diesem Gespräch klären wir in Ruhe deine Situation und besprechen, welche Hilfe für dich infrage kommt.

Ja, absolute Vertraulichkeit ist für uns selbstverständlich. Unsere Einrichtungen unterliegen der Schweigepflicht. Das bedeutet, dass alle Informationen, die ihr uns anvertraut, streng vertraulich behandelt werden und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Erste Schritte & Kontaktaufnahme

Ihr könnt uns ganz einfach per Telefon über unsere Info-Hotline 0800/007767 oder per E-Mail unter fragnach@prop-ev.de  erreichen. Wir haben auch ein Kontaktformular auf unserer Webseite: https://www.prop-ev.de/meta/kontakt . Außerdem findet ihr auf unserer Webseite für jede Einrichtung ebenfalls die passenden Kontaktdaten und ein Kontaktformular.

Bei manchen Einrichtungen ja, um sicherzustellen, dass wir genügend Zeit für dich haben. Manche Einrichtungen haben auch eine offene Sprechstunde, in der du einfach vorbeikommen kannst.

In der Regel bekommst du innerhalb weniger Tage ein Erstgespräch. In dringenden Fällen bemühen wir uns um eine besonders schnelle Hilfe.

Das erste Gespräch dient dazu, dass wir uns kennenzulernen und um deine Situation zu besprechen. Du musst nichts erzählen, was du nicht willst. Wir hören dir zu, beantworten deine Fragen und überlegen gemeinsam mit dir, wie es weitergehen kann. Du musst nichts vorbereiten.

Hier geht's zu unseren Beratungsstellen und unserem Angebot.

Nichts. Du musst nichts vorbereiten oder mitbringen. Komm einfach so, wie du bist.

Nein. Du kannst dich in jeder Situation an uns wenden – auch wenn du noch konsumierst oder dir noch unsicher bist. Hier geht's zu unserem Beratungsangebot.

Wir sind für dich da, egal an welchem Punkt du stehst. Selbst wenn du nur über deine Sucht sprechen möchtest oder Wege suchst, diesen Konsum zu reduzieren, bist du bei uns richtig.

Wir bieten unterschiedliche Hilfen an: ambulante Beratung, Jugendsuchtberatung, ambulante oder stationäre Therapie, Nachsorge, betreutes Wohnen und mehr. In einem Gespräch finden wir gemeinsam heraus, was zu dir passt. Für einen Erstkontakt sind unsere Beratungsangebote oder der Kontakt über die Email fragnach@prop-ev.de sinnvoll. Natürlich kannst du auch direkt Kontakt mit jeder unserer Einrichtungen aufnehmen. Bei unseren niedrigschwelligen Hilfen, wie im Drogennotdienst L43 oder in den Kontakt- und Begegnungsstätten kannst du direkt vorbeikommen,

Du brauchst nicht in der Einrichtung vorbeikommen. Unsere Beratungsstellen bieten dir auch eine Online-Beratung über die Plattform DigiSucht an. Die Beratung ist anonym & kostenlos.

Ja. Wir unterstützen auch Eltern, Partner_innen, Freunde und andere Angehörige – mit Einzelgesprächen, Gruppen oder Informationsangeboten. 

Deine Daten werden streng vertraulich behandelt. Wir unterliegen der Schweigepflicht und arbeiten nach den geltenden Datenschutzrichtlinien.

Unsere Beratungsangebote

Unsere Beratungsstellen sind die richtige Anlaufstelle, wenn du dein Konsumverhalten von Drogen, Alkohol, Medikamenten oder Glücksspiel als problematisch empfindest. Unsere Beratung ist kostenlos und anonym.

Ja, auf jeden Fall. Wir helfen dir dabei, deine Situation besser zu verstehen und klären gemeinsam, ob und welche Unterstützung sinnvoll ist.

Ja, am besten vereinbarst du vorab telefonisch oder per E-Mail einen Termin – so können wir uns ausreichend Zeit für dich nehmen.
Hier geht's zu den Beratungsstellen.

Nein. Auf Wunsch kannst du anonym bleiben – gerade beim ersten Kontakt.

Unsere Beratungsangebote findest du in München, Freising, Erding und Pfaffenhofen.
Auf unserer Website findest du hier einen Überblick über unsere Beratungsangebote.

Unsere Angebote für Jugendliche & junge Erwachsene

Nein, du kannst dich auch als Minderjährige*r direkt an uns wenden – wir beraten dich vertraulich. Hier findest du unsere Angebote für Kinder und Jugendliche.

Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 12-21 Jahren, die in München wohnen und die ein problematisches, riskantes Konsumverhalten in Bezug auf Suchtmittel sowie Medien aufweisen. Wir geben jungen Menschen die Möglichkeit, sich aktiv mit ihrer Lebenssituation und ihrem Konsummuster auseinanderzusetzen und dieses ggf. zu verändern. Hier findest du alle Infos zu Yo:DA & FreD.

Begegnungsstätten und Kontaktladen

Das sind Orte, an denen du ganz unkompliziert vorbeikommen kannst. Hier triffst du andere Menschen, kannst dich austauschen, entspannen oder einfach nur einen Kaffee trinken. Du musst bei uns keine Leistung in Anspruch nehmen, wir sind einfach für dich da. Unsere Kontakt- und Begegnungsstätten findest du in Freising, Erding und Pfaffenhofen.

Jeder ist bei uns willkommen. Schau einfach bei einer unserer Kontakt- und Begegnungssstätten in Erding, Freising oder Pfaffenhofen vorbei.

Du kannst einfach da sein, dich unterhalten, einen Kaffee trinken, etwas essen oder einfach entspannen. Außerdem bieten wir auch Gespräche an, wenn du über deine Probleme reden möchtest. Du kannst an Freizeitangeboten teilnehmen oder eine Struktur für Deinen Alltag finden. Hier findest du weitere Infos zu den Kontakt- und Begegnungsstätten in Erding, Freising und Paffenhofen.

Nein, alle Angebote in den Kontakt- und Begegnungsstätten sind für dich kostenlos. Nur das Mittagessen kostet einen kleinen Unkostenbeitrag.

Du konsumierst (illegale) Drogen und suchst in München eine zentrale Anlauf-, Kontakt-, Vermittlungs- und Beratungsstelle?  Dann bist du beim Drogennotdienst L43 an der richtigen Stelle.

Bei medizinischen Notfällen wende Dich bitte an den Rettungsdienst (112).
Bei Überdosierungen unbedingt den Notarzt (112) verständigen.

Hilfe bei psychischen Krisen gibt es beim Krisendienst Bayern (0800/6553000).

 

Suchtberatung & ambulante oder stationäre Therapie

In der Beratung geht es um Information, erste Orientierung,  Unterstützung sowie um das Erarbeiten einer Perspektive ggfs. auch für weiterführende Hilfeangebote.
Eine ambulante Therapie ist eine längerfristige Maßnahme mit regelmäßigen Terminen, um das Suchtverhalten gezielt zu verändern.

Bei der stationären Therapie wohnen Sie in einer unserer therapeutischen Einrichtungen. Sie ist für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung gedacht, die langfristig abstinent leben möchten.
Die ambulante Therapie ist eine Alternative für Menschen, die eine stabile Wohnsituation haben und während der Behandlung weiterhin berufstätig sein möchten. Sie findet in Form von wöchentlichen Gruppensitzungen und Einzelgesprächen statt.

Das ist unterschiedlich, aber meist zwischen 6 und 12 Monaten – je nach Bedarf.

Ja, in der Regel übernehmen die Rentenversicherungen oder die Krankenkassen die Kosten. Wir helfen dir bei der Antragstellung.

Stationäre Therapie

Bei einer stationären Therapie findet deine Behandlung für mehrere Wochen oder Monate in einer spezialisierten Einrichtung. Du bist dort in einem Einzel- oder Doppelzimmer untergebracht.

Wir beraten dich zu den Voraussetzungen, helfen bei der Auswahl einer passenden Einrichtung und unterstützen dich beim Antrag.

In der Regel zwischen 22 und 26 Wochen.
Im Anschluss an eine stationäre Therapie gibt es die Möglichkeit eine Adaptionsbehandlung zu machen. Diese dauert 12 Wochen hilft dir dich zu stabilisieren und in den Lebensalltag einzugliedern.

Betreutes Wohnen (BEW) & Therapeutische Wohngemeinschaften (TWG)

Therapeutische Wohngemeinschaften sind ein Angebot für Menschen, die nach einer Therapie eine betreute Wohnsituation suchen, um die Selbstständigkeit in einem sicheren Umfeld zu erlernen. Wir bieten sie in München, Oberhausen, Pfaffenhofen, Taufkirchen und Nandlstadt an. Auf der Webseite "Therapeutische WGs" findest du eine Übersicht.

Das ist ein Angebot für Menschen, die nach der Therapie oder in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung im Alltag brauchen – z. B. bei der Wohnungsorganisation, Arbeitssuche oder beim Umgang mit Behörden. Das Angebot findet in deiner eigenen Wohnung bzw. deiner jeweiligen Wohnsituation statt.

Nein, im Betreuten Einzelwohnen ist das nicht unbedingt notwendig. In der Therapeutischen Wohngemeinschaft jedoch in der Regel schon.

Nachsorge & Wiedereingliederung

Wir bieten verschiedene Angebote zur Nachsorge an. Unsere Abv (Arbeitsberatung und -vermittlung) hilft dir aktiv bei der Suche nach Arbeit, einer Ausbildung oder Umschulung. Auch das Betreute Einzelwohnen und die Sozialtherapie unterstützen dich dabei, dich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Nach einer Therapie begleiten wir dich weiterhin, um Rückfällen vorzubeugen und den Alltag stabil zu gestalten – mit Einzel- oder Gruppengesprächen, und praktischer Hilfe. Das Angebot kannst du in unseren Beratungsstellen in Freising, Erding und Pfaffenhofen in Anspruch nehmen.

Das ist individuell – meist zwischen 6 und 12 Monaten. Wir besprechen gemeinsam, was du brauchst.

Ja, wir bieten auch Hilfen in Haft an. Unsere externen Suchtberatungsstellen unterstützen suchtkranke und gefährdete Menschen in fünf Justizvollzugsanstalten in Bayern mit Beratung, Krisenintervention und Motivationsarbeit.

Angebote für Angehörige & Freunde

Melde dich bei uns. Wir bieten an verschiedenen Standorten (München, Freising, Erding und Pfaffenhofen) Einzelberatung, Gruppenangebote und Informationen speziell für Angehörige an.

Wir beraten Eltern und Angehörige, die Fragen zum Thema Drogenkonsum und zum Umgang mit ihren drogenkonsumierenden Kindern haben.

In einem Gespräch klären wir gemeinsam, wie du gut unterstützen kannst – und wo deine eigenen Grenzen liegen.

Deine Frage ist nicht dabei?

Dann ruf bitte einfach unser Infotelefon an: 0800/0007767 oder schreib eine EMail an fragnach@prop-ev.de