Pressebereich
Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, unseren Pressespiegel sowie Informationen rund um Prop e.V. und die Sucht- und Jugendhilfe.
Pressekontakt
Christiane Stenzel / Kommunikation / Geschäftsstelle / Landwehrstraße 31 / 80336 München / Tel.: 089 / 5587983-20 / E-Mail: christiane.stenzel@prop-ev.de
PM / Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen
Gedenktag und klare Appelle an die Politik.

Es sind Todesfälle, die sich vielfach hätten verhindern lassen: Im vergangenen Jahr starben in München 73 Menschen infolge ihres Drogenkonsums. Am 21. Juli wurde der Münchner Marienplatz erneut zum Ort des stillen Gedenkens und zugleich zu einer eindringlichen politischen Kundgebung. Angehörige, Fachkräfte aus der Suchthilfe, städtische Vertreter*innen und zahlreiche engagierte Bürger*innen versammelten sich, um dieser Menschen zu gedenken und für eine Suchthilfe einzutreten, die Leben schützt.
Begleitet von klaren Appellen an die Politik rückte die Veranstaltung die drängenden Herausforderungen in der Suchthilfe in den Fokus. Im Zentrum stehen Forderungen nach überlebenswichtigen Maßnahmen wie Drogenkonsumräumen, Drug-Checking und einem flächendeckenden Zugang zu Gesundheitsangeboten. Prävention und Hilfe dürfen keine Frage des politischen Willens oder des Wohnorts sein, sondern müssen verlässlich und für alle zugänglich sein.
„Jeder Mensch, den wir verlieren, ist einer zu viel“
Durch die Veranstaltung führt Olaf Ostermann, bei Condrobs Abteilungsleitung Ältere und niedrigschwellige Hilfen München. Für ihn ist das Gedenken weit mehr als ein symbolischer Akt: „Wir erinnern nicht anonym, wir nennen Namen, berichten aus echten Leben und machen deutlich, dass diese Menschen Teil unserer Gesellschaft waren und bleiben." Gerade die niedrigschwellige Arbeit, so Ostermann, sei dabei entscheidend: „Wir erreichen Menschen, die sonst kaum noch jemand erreicht, ohne Bedingungen und ohne Vorbehalte. Jeder Mensch, den wir verlieren, ist einer zu viel und für uns ein Auftrag, diese Hilfen auszubauen, statt sie zu beschneiden."
Stadt München zeigt Präsenz: Bürgermeisterin Verena Dietl bei der Kundgebung
Mit Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, ist auch die Stadtspitze beim Gedenken vertreten. Ihre Teilnahme unterstreicht, welchen Stellenwert die Landeshauptstadt dem Gedenken an die Verstorbenen und der Suchthilfe beimisst. München setzt seit Jahren auf einen akzeptierenden, gesundheitsorientierten Ansatz in der Drogenpolitik. Die Anwesenheit der Bürgermeisterin ist ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Angehörigen, Betroffenen und Fachkräften.
Barbara Likus(Stadträtin, Mitglied im Gesundheitsausschuss und Fachsprecherin für Menschenrechte, SPD-Fraktion): „Könnten Todesfälle verhindern“
Ich bin traurig, weil hinter jedem Drogentoten Menschen stehen, die um ihn trauern. Ich bin wütend, weil wir solche Todesfälle verhindern könnten – durch Konsumräume und Drug-Checking, verboten von einer ignoranten Staatsregierung. Und ich bin hoffnungsvoll, weil Angehörige und Engagierte in meiner Stadt gegen diese Widerstände kämpfen und dabei auch mich antreiben.
Frau Beser (Angehörige): „Helfen Sie, statt zu verurteilen“
Am 22. März 2023 ist für mich die Welt stehen geblieben. Unser geliebter Sohn ist an einer Überdosis verstorben. Es war nur 10 Tage nach seinem 34. Geburtstag. So viele Jahre hat er gegen die Sucht angekämpft und letztendlich doch verloren. Ich stehe hier, weil ich die Gesellschaft und die Politik aufrütteln möchte. Helfen Sie diesen Menschen zu überleben und irgendwann den Ausstieg zu schaffen, statt sie zu verurteilen und erlauben Sie endlich auch in Bayern Konsumräume. Denn Konsumräume retten Leben. Ich würde alles dafür tun, um meinen Sohn noch einmal in den Arm nehmen zu dürfen.
Marco Stürmer (Geschäftsführer, Prop): „Einen Schritt zurücktreten und über Orte sprechen“
Wenn wir heute an verstorbene drogengebrauchende Menschen denken, sprechen wir oft über Substanzen. Wir sollten heute einen Schritt zurücktreten und über Orte sprechen. Gesundheit entsteht nicht allein durch individuelles Verhalten. Sie entsteht in Lebenswelten. Drogenkonsum im öffentlichen Raum ist auch das Ergebnis fehlender Räume: Menschen konsumieren dort, wenn sie keine Wohnung haben, wenn sie im öffentlichen Raum leben müssen, wenn sie keine Alternativen haben. Der öffentliche Raum wird dadurch zum sichtbaren Ausdruck mangelnder Integration. Wenn wir prekäre Situationen verändern wollen, müssen wir Bedingungen benennen, die wir verändern können: Die Drogenhilfe fordert seit Jahren niedrigschwelligen Hilfen auch für junge Konsumierende, regulierte Räume mit Konsummöglichkeit, Drug-Checking, niedrigschwellige Substitution, Housing First und die Verbesserung der medizinischen und psychiatrischen Versorgung.
Margot Wagenhäuser (Leiterin Therapieverbund Sucht München, Caritas Region München): „Geplante Kürzungen riskant“
Angesichts des massiven Anstiegs psychischer Erkrankungen bei jungen Menschen und des damit dramatisch steigenden Risikos, in eine Abhängigkeit zu geraten, sind die geplanten Kürzungen in der Jugendhilfe nicht nur kurzsichtig, sondern riskant. Wer hier spart, spart auf Kosten von Gesundheit, Lebensperspektiven – und im schlimmsten Fall auf Kosten von Menschenleben.
Katrin Bahr (Geschäftsführende Vorständin, Condrobs): „Wir brauchen jetzt politische Entscheidungen“
In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder: Veränderung ist möglich. Auch Menschen, die über viele Jahre hinweg abhängig sind, können neue Perspektiven entwickeln. Entscheidend ist, dass Hilfe rechtzeitig erreichbar ist – ohne Hürden, ohne lange Wartezeiten und ohne Angst vor Ausgrenzung. Genau dafür braucht es ein starkes und verlässliches Suchthilfesystem. Manche finden den Weg zur Hilfe zu spät oder sie stoßen auf Hürden, die in einer Krise kaum zu überwinden sind. Deshalb brauchen wir jetzt politische Entscheidungen.
Deshalb brauchen wir jetzt ein entschlossenes politisches Handeln der bayerischen Staatsregierung. Nicht irgendwann – sondern jetzt, ideologiefrei und entstigmatisierend.
Nicole Bartsch (Geschäftsführende Einrichtungsleitung, extra ambulant): „Fehlende Hilfen kosten Leben“
Auch Frauen sind 2025 infolge ihrer Suchterkrankung verstorben. Häufig bleiben sie unsichtbar, werden in Suchthilfe, Forschung und Politik mitgedacht, statt gezielt berücksichtigt. Besonders deutlich wird dies bei Schwangerschaft und Mutterschaft. Statt Vertrauen und Begleitung erfahren sie Misstrauen, Schuldzuweisungen und Angst. Angst vor Verurteilung. Angst ihr Kind zu verlieren. Angst Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aus Scham und Angst vor Stigmatisierung nehmen sie Unterstützung gar nicht erst in Anspruch. Es erfordert eine Drogen- und Gesundheitspolitik, die Leben schützt nicht Menschen ausgrenzt: geschlechtersensible Suchthilfe, sichere Konsumräume, ausreichend finanzierte Beratungsstellen, Hilfsangebote, die Frauen, Schwangere, Mütter und Familien tatsächlich erreichen. Niemand darf aus Angst vor Verurteilung oder vor dem Verlust seines Kindes auf Unterstützung verzichten müssen. Scham kostet Leben. Stigmatisierung kostet Leben. Ausgrenzung kostet Leben. Fehlende Hilfen kosten Leben.“
Thekla Andresen (JES Bundesverband): „Substitution ein wichtiger Bestandteil der Drogen- und Suchthilfe“
In vielen - vor allem ländlichen - Regionen, gibt es nicht annährend ausreichend Substitutionsplätze für alle, die diese benötigen würden gibt. Substitution ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der Drogen- und Suchthilfe, welcher den Betroffenen nicht nur die Möglichkeit eröffnet, ihren Konsum illegalisierter Substanzen zu reduzieren, sondern für sie auch häufig einen ersten Zugang zu weiterführenden Hilfen wie beispielsweise Beratung, Entgiftung oder Therapie darstellt. Glück sollte niemals ausschlaggebend für eine adäquate medizinische Behandlung sein!
Christopher Knoll (Teamleitung Checkpoint München, Münchner Aidshilfe): „Auf eine Drogenpolitik setzen, die Leben schützt“
Auch wenn man den Konsum nicht gutheißt, soll man verhindern wollen, dass Menschen an unbekannten oder verunreinigten Substanzen sterben. Drug-Checking reduziert Risiken, schafft Aufklärung und eröffnet oft den ersten Kontakt zu Hilfsangeboten. Der Gedenktag für verstorbene drogengebrauchende Menschen ist nicht nur ein Tag der Trauer. Er ist ein Auftrag. Stellen wir den Schutz von Menschenleben über Ideologien. Setzen wir auf Wissenschaft, auf Menschlichkeit und auf eine Drogenpolitik, die Leben schützt – bevor es zu spät ist.

07.07. - 01.08.26: „Respect vs Stigma – Superheld*innen“
Prop e.V. Erding feiert 30-jähriges Bestehen mit außergewöhnlicher Foto-Ausstellung
ERDING/26.06.26: . Seit drei Jahrzehnten ist die Suchtberatungsstelle von Prop e.V. in Erding eine sichere Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Anlässlich dieses 30-jährigen Jubiläums holt die Beratungsstelle ein besonderes Projekt nach Erding: Die Foto-Ausstellung „Respect vs Stigma – Superheld*innen“.
„Respect vs Stigma – Superheld*innen“ reduziert Menschen mit Suchterfahrung nicht auf ihre Erkrankung oder ihre Vergangenheit, sondern zeigt sie als Persönlichkeiten mit Stärke, Mut, Geschichte und Entwicklung. Die Foto-Ausstellung eröffnet einen anderen Blick auf Menschen, die mit Vorurteilen, Unsicherheiten oder vorschnellen Zuschreibungen konfrontiert sind.
Gerade darin liegt aus Sicht von Thomas Pölsterl, Einrichtungsleiter der Suchtberatungsstelle, die Kraft des Projekts. „Diese Ausstellung ist so wichtig, weil sie Vorurteile in den Köpfen aufbricht und zeigt, dass hinter jeder Suchtbiografie Menschen mit Würde, Mut und Zukunft stehen.“
Besuchszeiten:
- Wann & Wo: 7. Juli bis 1. August 2026 in den Räumen der Prop-Suchtberatungsstelle, Landshuter Straße 9, 85435 Erding
- Immer dienstags: 09:00 bis 12:00 Uhr (ohne Anmeldung) und freitags: 12:00 bis 17:00 Uhr (ohne Anmeldung)
- Sondertermine für Schulklassen/Gruppen: 14.7. / 21.7. / 28.07. von 09:00 bis 12:00 Uhr (nach Vereinbarung): info@respect-vs-stigma.org
- Samstags: (nach Vereinbarung): info@respect-vs-stigma.org
„Respect vs Stigma“ ist mehr als ein Name – es ist ein Statement gegen Ausgrenzung. Die Verbindung von visueller Kraft und echten Geschichten schafft einen Zugang, der berührt, Vorurteile abbaut und den Dialog in der Gesellschaft fördert. Respect vs Stigma regt zum Nachdenken an, fördert Gespräche und hilft dabei, stereotype Bilder aufzubrechen. Statt Defizite sichtbar zu machen, treten Würde, Entwicklung und Menschlichkeit in den Mittelpunkt.
Das Team der Suchtberatungsstelle Erding möchte genau diese Haltung sichtbar machen und freut sich auf zahlreiche interessierte Besucher_innen im Rahmen des 30jährigen Jubiläums.
Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier:
https://respect-vs-stigma.org/respect-vs-stigma/
Für Rückfragen zur Ausstellung: Stefan Friedlein, info@respect-vs-stigma.org
Unser Expert:innenservice
Service für Medienpartner
Sie suchen einen Experten zu aktuellen Themen in der Suchthilfe?
Wir von Prop e.V. stehen seit über 50 Jahren für innovative Suchthilfe und bieten Menschen mit Suchtproblemen eine große Bandbreite an Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten. Unsere Expert*innen bieten Ihnen unser Wissen und unsere Erfahrungen aus über fünf Jahrzehnten an. Kontaktieren Sie uns gerne.
Das sind unsere Themen
Generell: Aktuelle Fragestellungen zu Sucht und Drogen
Junge Menschen
- Suchtprävention
- Substanzkonsum Jugendlicher: Cannabis, Amphetamintypische Substanzen,
- Neue Psychoaktive Substanzen, Opioid-haltige Medikamente
- Drogentrends bei Jugendlichen
- Drug Checking
- Medienabhängigkeit (Exzessiver Medienkonsum, Handysucht etc.)
Erwachsene Menschen
- Alkoholabhängigkeit, Substanzabhängigkeit
- Chronische Abhängigkeitserkrankungen
- Sucht und Begleiterkrankungen (Komorbiditäten)
- Glücksspielsucht
- MPU
- Hilfen für Inhaftierte Menschen
Opioidabhängige Menschen/Drogenszene
- Substanzen: Heroin, Synthetische Opioide, Kokain, Crack, Amphetamine, Cathinone
- Überlebenssicherung & Schadensminimierung: Niedrigschwellige Hilfen
- Drogenkonsumräume & Drug Checking
- Substitutionsbehandlung & psychosoziale Begleitung
- Substitution bei Jugendlichen
Beratung, Behandlung & Therapie
- Motivation, Ambulante & Stationäre Rehabilitation
Betreuung & Teilhabe
- Therapeutische Wohngemeinschaften, Betreutes Einzelwohnen
- Besondere Wohnformen für chronifizierte Suchtkranke
Spezielle Angebote
- Suchttherapie auf dem Bauernhof
Auszeichnungen
- 2025: Gesundheits- und Pflegepreis 2025 der Stadt München: Erster Platz für das Gemeinschaftsprojekt "Health Advisor" in der Kategorie "Gesundheitspreis"
- 2020: Bundesverdienstkreuz am Bande für den Vorstandsvorsitzenden Falko Krankenhagen
- 2002: Prop erhält den Inge-Gabert-Preis des Oberbayerischen Bezirks der Arbeiterwohlfahrt
- 1972: Prop bekommt die Theodor-Heuss-Medaille von Dr. Hildegard Hamm-Brücher verliehen.
Presseberichte 2026
- 22.07.26 / Landsberger Tagblatt (Print & Online): Therapie auf dem Bauernhof: So wird Drogenabhängigen in Dießen geholfen
- 09.07.26 / msn.de: Prop Erding feiert 30 Jahre: Superhelden-Fotos gegen Stigma
- 08.07.26 / merkur.de: Prop Erding feiert 30 Jahre: Superhelden-Fotos gegen Stigma
- 02.07.26 / Radio Lora #Verdichtet: Substitution Minderjähriger - Teil 1
- 30.06.26 / konturen.de: Ausstellung „Respect vs Stigma – Superheld*innen“ – Konturen
- 25.06.26 / ed-live.de: ED-live: 30 Jahre Suchtberatung Prop in Erding (Erding)
- 03.06.26 / augsburger-allgemeine.de: "Drogen zum Feiern, Drogen zum Schlafen: So süchtig ist Bayerns Jugend"
- 27.04.26 / sueddeutsche.de: "Ich dachte, ich kann ihn retten"
- 28.04.26 / Neue Podcast-Folge #Verdichtet: die Abv- Arbeitsberatung- und Vermittlung
- 17.04.26 / sueddeutsche.de: "Schluss mit lustig"
- 09.04.26 / Erdinger Anzeiger; 1000 Euro für einen Monat ohne Zigraretten
- 05.03.26 / Radio Lora: #Verdichtet: "Substitution"
- 20.02.26 / Abendzeitung München: "Ein Konsumraum rettet leben"
- 15.01.26 / Neue Podcast-Folge #Verdichtet: Die Bedeutung von Arbeit in der Suchthilfetherapie
- 07.01.26 / Erdinger Anzeiger (print): "Alkoholfreier Start ins neue Jahr"
- 01.01.26 / Radio Lora: #Verdichtet: Wiederholungssendung: "Was Jugendliche konsumieren"
Prop Facts
Seit über 50 Jahren arbeitet Prop e.V. in den Schwerpunkten Harm Reduction, Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie - und deckt damit nahezu das gesamte Angebotsspektrum der Suchthilfe ab. Der Verein wurde 1970 in München von einer Elterninitiative und engagierten Bürger_innen gegründet.
Mit über 280 Beschäftigten bietet Prop e.V. heute in mehr als 20 Einrichtungen an 14 Standorten in Bayern ein umfassendes Angebot in den Bereichen Harm Reduction, Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie. Bei Prop steht der Mensch im Mittelpunkt. Ziel ist es, alle Hilfesuchenden individuell in die richtige Maßnahme zu begleiten.
In unseren Suchtberatungsstellen finden Menschen in schwierigen Lebenssituationen kompetente Fachpersonen.
Auch Akuthilfe ist uns wichtig: Der Drogennotdienst L43 im Münchner Bahnhofsviertel ist ein niedrigschwelliges Angebot der Überlebenshilfe mit einer Notschlafstelle, einem Kontaktladen und einer 24-Stunden-Beratungsstelle.
In unseren stationären Therapieeinrichtungen unterstützen multiprofessionelle Teams Drogen- und Alkoholabhängige kompetent und engagiert auf dem Weg in ein suchtfreies Leben.
Nachsorge und Wiedereingliederung werden bei Prop großgeschrieben: Unsere Abv – Arbeitsberatung und -vermittlung hilft bei allen Schritten ins Berufsleben.
Seit über 25 Jahren sind wir in der Kinder- und Jugendhilfe tätig.
Auf der Basis unserer langjährigen Erfahrung mit diagnostischen Angeboten im Rahmen der Prop-Clearingstelle haben wir im Jahr 2024 zwei neue Angebote im Bereich der Erziehungshilfe entwickelt und mit dem Jugendamt der Landeshauptstadt München abgestimmt:
Mit Prop-AEH für Kinder, Jugendliche und Familien mit suchtspezifischen Problematiken bieten wir ein niedrigschwelliges, nachgehendes und variables Erziehungshilfeangebot. Unterstützung finden Familien mit Suchtproblemen und ggfs. begleitenden psychischen Problematiken, betroffen sein können sowohl die Eltern oder auch die Jugendlichen.
Mit unserem zweiten Angebot STEPs bieten wir systemisch-orientierte Hilfen zur Erziehung. Zielgruppe sind Familien in denen chronifizierte Konflikte bestehen, meist aufgrund von biographischen, wie psychosozialen Belastungen oder aufgrund von psychischen Störungsbildern einzelner Familienmitglieder.
Mit unseren Einrichtungen leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die Suchtkrankenhilfe in Bayern.
Pressestimmen
- „Eine große helfende Familie.“ Hallertauer Zeitung
- „Aus Drogenarbeit nicht mehr wegzudenken.“ Hallertauer Zeitung
- „Ein Schrittmacher für Bayern.“ Freisinger Tagblatt
- „Mutiger Weg gegen die Sucht.“ Freisinger Tagblatt
